Es war ein früher und kalter Sonntagmorgen, als wir uns mit dem Auto zur Mehrzweckhalle Brüttisellen begaben. Das Ziel an diesem Tag war, beide Gegner zu besiegen. Denn UHC Tuggen-Reichenburg war uns nur einen Punkt voraus und emotion Hinwil ist Tabellenletzte.
Das Einspielen lief trotz der Restmüdigkeit gut. Als um 9.00 das Spiel anfing, hatten wir jedoch etwas Mühe in die Gänge zu kommen. Das Zusammenspiel fiel uns schwer und somit ging der UHC Tuggen-Reichenburg nach einigen Minuten in Führung. Auch im weiteren Verlauf des Spieles, gelang es der Mannschaft nicht, die einzelnen Spielerinnen zusammenzuführen. Vor der Halbzeit konnte der UHC Tösstal ein Tor wettmachen. Schlussendlich lag das Resultat vor de Pause bei 2:1 für UHC Tuggen-Reichenburg. Also war das Ziel, gegen sie zu gewinnen noch durchaus erreichbar. Nach der Halbzeit lief es leider weniger glücklich. Wir mussten einige Gegentore in Kauf nehmen. Jedoch gaben wir die Hoffnung nicht auf, denn wir wollten den Sieg unbedingt. Bis zum Schluss ging keiner unserer Bälle in das gegnerische Tor. Somit gewann der UHC Tuggen-Reichenburg letztendlich mit 6:1.
Nach der Niederlage gegen Tuggen war der Ehrgeiz noch mehr gestiegen, diesen Match zu gewinnen. Das Ziel war also klar, nun mussten wir nur noch zeigen was wir können. Kurz vor 11 Uhr pfiff der Schiedsrichter schliesslich den Spielbeginn und es ging los. Die ersten Minuten verliefen im Flug, der Ball flog abwechseln zu den Torwarten, bis der erste Treffer das 1:0 für die Hinwiler mit sich brachte. Kurz später rollte der Ball noch einmal hinter die Linie. Dies änderte alles. Von da an war der Ball in unserem Besitz und wir gaben Ihn ohne Kampf nicht mehr heraus. Kurz vor der Pause gelang uns so noch das Tor zum 2:1. Nach der Pause waren wir wieder voller Energie und Zuversicht. Der Schiedsrichter pfiff was er konnte, sodass ein Spielaufbau jedoch zur Unmöglichkeit wurde. Die Hinwiler sahen Ihre Chance und schossen. 3:1. Da das Spiel ständig unterbrochen wurde, mussten wir schnell machen, um den Anschluss zu finden. Dank kurzen und präzisen Spielzügen unserer Damen gelang es uns am Ende doch noch das Spiel zu drehen und die Führung zu übernehmen. Erschöpft und etwas genervt verliessen wir nach dem Schlusspfiff das Feld und machten uns auf in Richtung Dusche.